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2. Quellen

Eigenständige Veröffentlichungen zu Mariaschein beginnen 1646[4] mit einem Wallfahrtsbüchlein „Maria Mater dolorum“ und enden 1933 auch mit einem solchen: „Das Heiligtum der Schmerzhaften Mutter Gottes in Mariaschein, dem deutschböhmischen Lourdes des 17. und 18. Jahrhunderts“ des Mariascheiner Sakristans W. Schmidt. Für die Zeit dazwischen sind insbesondere zwei Geschichtsbücher bekannt: die „Historia Mariascheinensis“ mit ihrem Vorläufer der „Historia Beatissimae Virginis Matris Dolorasae ad Graupenam“ des Jesuitenpaters Johannes Miller von 1710 bzw. 1693 und die ausführliche Abhandlung „Die Residenz der Gesellschaft Jesu und der Wallfahrtsort Mariaschein in Böhmen“ von Alois Kröss ebenfalls Mitglied der Societas Jesu aus dem Jahre 1894. Daneben bieten weitere Wallfahrtsbücher  und regionale Kirchengeschichten besonders des Bistums Litomerice[5] Anhaltspunkte für die Entwicklung des Marienwallfahrtsortes. Die Autoren dieser Schriften hatten jedoch im Gegensatz zu mir das Archiv und die Bibliothek in Mariaschein zur Verfügung, von dem mir außer der wagen Erinnerung „Teile davon sollen in das Museum nach Türmitz gekommen sein“[6] und dem Stempel des „Bibl. Coll. S.J. Mariaschein“ in einem Buch, welches ich per Fernleihe aus der Universitätsbibliothek Regensburg erhielt, nicht viel geblieben ist. So bin ich auf die Quellen beschränkt, ich im Anschluß kurz erläutern werde. Da besonders für die Zeit nach 1933 nur ein Faltblatt der Wallfahrtskirche und eine Touristenbroschüre der Stadt Krupka[7] mit recht spärlichen Angaben  zur Verfügung stehen, bin ich hier gezwungen auf andere Quellen zurückzugreifen: Informationen verschiedenster Art, die ich im Internet finden konnte, und Zeitungsartikel ab dem Jahre 1997, die mir durch eine entsprechende Datenbank zugänglich sind. Insbesondere diese Quelle möchte ich in einem Anhang der Arbeit beigeben.

Ich bin so ausschließlich auf Sekundärquellen angewiesen, denn selbst die Zeitungsartikel berichten primär immer über andere Ereignisse, wie Reisen Vertriebener in die alte Heimat, und lassen oft nur indirekte Schlüsse auf das Geschehen in Mariaschein zu.

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