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2.2.2. Touristeninformationen

Als Wallfahrtsort ist Mariaschein immer schon auch ein touristischer Wirtschaftsfaktor gewesen wie Berichte über Streitigkeiten um Schankrechte und ähnliches[15] belegen. Gerade seit der „Samtenen Revolution“ in Tschechien versucht man dieses Potential wieder stärker auszunutzen. Die Stadtverwaltung Krupka hat deshalb ein Heftchen herausgegeben, daß mit etwa einer Seite auch auf „Bohosudov“[16] eingeht.

Daneben bietet ein Faltblatt aus der Wallfahrtskirche einige Informationen, dessen Herausgeber wohl die staatliche Kulturverwaltung, welche die Anlage heute betreut, sein dürfte, auch wenn dies nicht genau erkennbar ist. Leider sind dessen Angaben beispielsweise in Bezug auf die Kirche und deren Erbauung regelrecht falsch[17]. Rechnet man die Angabe zurück, daß die meisten Weihegeschenke „vor mehr als 180 Jahren“ abgeliefert werden mußten, so kommt man für die Entstehungszeit seines Grundbestandes, der später wohl nur unwesentlich erweitert wurde, in die 60er  des 20. Jahrhunderts. Die Zeit des Prager Frühlings 1968 ist daher eine wahrscheinliche Entstehungszeit.

Beide geben auch insgesamt nur einen sehr groben Überblick. Durch ihren fehlenden geistlichen Bezug und zeitlichen Abstand unterscheiden sich diese Quellen deutlich von den Wallfahrtsbüchlein.

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